Immobilienpreisindex
Der österreichische Immobilienindex markiert 2026 einen Wendepunkt und dreht wieder in Richtung Wachstum. Das Wachstum fällt zwar moderat aus, ist aber äußerst bedeutsam.
Anzahl der Immobilientransaktionen
Die Transaktionsvolumina gingen seit 2022 zurück, was sich im Marktindex widerspiegelte. 2025 verzeichneten die Transaktionsvolumina ebenfalls ein Wachstum und bestätigten damit die Verbesserung der Marktlage. Der Anstieg der Transaktionszahl ist vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Preise besonders bedeutsam.
Entwicklung des Preises pro Quadratmeter
Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter steigt seit 2015 stabil und kontinuierlich.
Ausnahmen
Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter ist in Wien und Innsbruck am höchsten, während Graz unter den Großstädten die günstigste bleibt.
Mietrendite
Die durchschnittliche Mietrendite bei Wohnimmobilien liegt bei rund 3,5 %, während Gewerbeimmobilien im Mittel etwa 4,3 % pro Jahr erbringen.
Österreich zeigt eine konstruktive Marktentwicklung, gestützt auf ein stabiles Investitionsklima. Das Land positioniert sich zunehmend als „sicherer Hafen“ in Europa und bietet eine hohe Lebensqualität bei solider sozialer und wirtschaftlicher Stabilität. Die Renditen von Investitionen in der Bauphase (Off-Plan) haben das Potenzial, jene in Deutschland und Frankreich deutlich zu übertreffen.
Für 2026 wird ein weiterer Anstieg der Immobilienpreise in moderatem Tempo von etwa 2–3 % pro Jahr erwartet.
Die Regierung setzt eine Reihe von Initiativen zum Ausbau der Energieinfrastruktur des Landes und zur Vereinfachung des regulatorischen Umfelds für Bauunternehmen um – beides wirkt als positiver Katalysator für den Immobilienmarkt. Darüber hinaus bergen die ruhigen Vorstadtlagen der Großstädte spürbares Potenzial, da sie von deutschen Ruheständlern zunehmend als Zuzugsort betrachtet werden.
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